Ebola-Epidemie: «Einige Verbesserungen liegen drin»

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika hat es gezeigt: Die Welt ist auf eine solche Epidemie nur schlecht vorbereitet. Die Staaten, aber auch die internationalen Gesundheitsbehörden haben die Seuche zu spät erkannt - und zu wenig unternommen.

Zerschmetterte Telefone liegen am Boden.
Bildlegende: Weggeworfene Mobiltelefone von Ebola-Patienten in Monrovia - aus Angst, im Telefon habe es noch Ebola-Viren. Keystone

Die Folge: 11'000 Tote in Ländern wie Liberia, Guinea und Sierra Leone.
Nun macht sich ein internationales Komitee an die Aufarbeitung der Fehler und richtet seinen Fokus insbesondere auch auf die Internationalen Gesundheitsvorschriften. Denn dieses Regelwerk, dem sich 196 Staaten verpflichtet haben, sollte eigentlich die Ausbreitung von Seuchen verhindern.

Doch die Vorschriften werden wohl ein Papiertiger bleiben, sagt Wissenschaftsredaktor Thomas Häusler.

Autor/in: Andreas Lüthi, Redaktion: Salvador Atasoy