Ein Friedensnobelpreis in Zeiten des Krieges?

Der Friedensnobelpreis 2015 geht an das tunesische Quartett für den nationalen Dialog. Dies teilte das Nobelkomitee am Freitagmittag in Oslo mit. Doch wie steht es eigentlich um den Frieden in der Welt? Gar nicht so schlecht, sagt ein deutscher Konfliktforscher.

Auf dem Bild zu sehen sind der Inder Kailash Satyarthi und die Pakistanerin Malala Yousafzai anlässlich der Vergabe des Friedensnobelpreises am 10. Dezember 2014 in Oslo.
Bildlegende: Der Inder Kailash Satyarthi und die junge Pakistanerin Malala Yousafzai erhalten am 10. Dezember 2014 in Oslo den Friedensnobelpreis. Keystone

Ein Blick auf eine aktuelle Weltkarte zeigt: Frieden ist und bleibt ein fragiles Gut. Etwa für die Menschen in der Ostukraine, in Syrien oder in Zentralafrika.

Wer Radio hört, Fernsehen schaut oder im Internet surft, kann zum Eindruck gelangen, dass wir in besonders blutigen Zeiten leben. Aber ist dem wirklich so? Hans-Joachim Spanger, Politologe bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main, gibt Auskunft.

Moderation: Tina Herren, Redaktion: Roger Aebli