«Eine Art Altersvorsorge für ehemalige RAF-Mitglieder»

Gleich zwei Raubüberfälle in jüngster Zeit könnten auf das Konto von RAF-Terroristen gehen. In Bremen und Wolfsburg versuchten schwer Bewaffnete einen Geldtransporter zu überfallen. Allerdings vergeblich.

Diverse Fahndungsfotos von RAF-Mitgliedern auf einem Plakat.
Bildlegende: Das Fahndungsplakat für RAF-Mitglieder der 3. Generation. Keystone

Dank DNA wissen die Ermittler: die Überfälle haben etwas mit drei gesuchten Mitgliedern der Roten Armee Fraktion zu tun. Mit Daniela Klette, Ernst Volker Wilhem Staub und Burkhard Garweg. Alles gesuchte Vertreter der so genannten 3. RAF-Generation.

Die RAF hat sich 1998 aufgelöst.


Was also bedeutet das, wenn sich drei Kämpfer mit Raubüberfällen zurückmelden?

Die Terroristen planten offenbar ihre Altersversorgung aufzubessern, sagt der Jurist und RAF-Kenner Butz Peters.

Autor/in: Andrea Christen, Redaktion: Salvador Atasoy