«EUROSUR steht in erster Linie für Überwachung»

Eine Woche ist vergangen seit vor der Mittelmeerinsel Lampedusa ein Flüchtlingsboot in Flammen aufging. Nun hat das EU-Parlament ein neues Grenzüberwachungssystem namens EUROSUR beschlossen.

Italienischer Frontex-Beamter beim Überwachungseinsatz im Flugzeug.
Bildlegende: Italienischer Frontex-Beamter beim Überwachungseinsatz im Flugzeug. keystone

Satellitentechnik, Radargeräte und Drohnen sollen Flüchtlinge künftig rascher orten und den Informationsaustausch zwischen den europäischen Grenzbehörden verbessern. Ziel ist, die illegale Immigration in EU-Staaten besser zu bekämpfen und Schlepper- und Schmugglerbanden Einhalt zu gebieten.

Der Journalist Kaspar Surber hat sich auf Migratonspolitik spezialisiert und er ist ein erklärter Kritiker der europäischen Flüchtlingspolitik. Im Gespräch sagt er, was aus seiner Sicht gegen EUROSUR spricht.

Autor/in: Barbara Büttner