FARC: «Ein Frieden würde auch den Europäern etwas bringen»

Am Montag bricht der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos zu einer grossen Europa-Reise auf. Es soll eine Art PR-Tour werden. Denn Santos braucht Geld. Geld um das Friedensabkommen mit den FARC-Rebellen umzusetzen. Die Rede ist von mehr als 40 Milliarden Dollar in den nächsten 10 Jahren.

Ein Polizist sitzt in den Trümmern einer Polizeistation, die bei einem Anschlag zerstört wurde.
Bildlegende: Friedensgespräche aber noch kein Frieden: Trümmer nach einem FARC-Anschlag im Dezember 2013 in Cauca. Keystone

Doch warum sollte sich Europa an einem Friedensprozess in Kolumbien beteiligen? Weil dieser Frieden auch den Europäern etwas bringen würde, sagt unser Südamerika-Korrespondent Ulrich Achermann. Denn Kolumbien sei ein gutes Land für Investoren.

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Daniel Eisner