FIFA-Kongress: Präsidentenwahl und zwingende Reformen

Diesen Freitag wählt die FIFA nicht nur einen neuen Präsidenten, sie stimmt auch über Reformen ab. Die sollen den Weltfussballverband in Zukunft sauberer machen und Schmiergeldzahlungen verhindern.

Beiträge

  • Mit TV-Rechten verdient die FIFA Milliarden

    Bei der FIFA geht es bekanntlich um viel Geld. Vor allem mit TV-Rechten nimmt die FIFA viel ein: 2.4 Milliarden Dollar waren es alleine bei der letzten WM in Brasilien.

    Patrick Cotting ist Dozent für Sponsoring an der Universität Lugano und Unternehmensberater. Er erklärt, warum die FIFA so viel verdient mit TV-Rechten.

    Denise Schmutz

  • Kein Neuanfang für die FIFA

    Ein neuer Präsident und Reformen - das ist geplant am FIFA-Kongress vom Freitag. Wird der Kongress in Zürich also zum Neuanfang für die FIFA?Auf keinen Fall, zu vieles bleibe beim Alten, sagt Jens Weinreich. Der Investigativ-Journalist ist ein scharfer Kritiker der FIFA.

    Andrea Christen

  • «Die Fifa muss die Reformen zügig umsetzen, um zu überleben»

    Für das Präsidentenamt stellen sich fünf Personen zur Wahl. Als haushohe Favoriten gelten der Schweizer Gianni Infantino, bislang UEFA-Generalsekretär, und Scheich Salman, Chef des asiatischen Fussballverbands und Mitglied der Königsfamilie von Bahrain.

    SRF-Sportredaktor Ueli Reist tippt eher auf Salman.

    Andrea Christen

  • Reformen sind zwingend, aber das wollen viele nicht wahrhaben

    Die Reformen sollen die FIFA transparenter und demokratischer machen. Zudem müsste der Präsident Macht abgeben an den Generalsekretär. Und das Exekutiv-Kommitee würde eine Art Verwaltungsrat.

    Die Reformen sind zwingend. Aber Sportredaktor Ueli Reist sagt: Nicht allen FIFA-Mitgliedern ist das wirklich klar.

    Ueli Reist

Redaktion: Tina Herren