FIFA wählt den neuen Präsidenten

Am FIFA-Kongress in Zürich wird heute der Präsident gewählt. Trotz Korruptionsaffäre kann Sepp Blatter zuversichtlich sein.

Beiträge

  • Sepp Blatters Chancen

    Kommt Sepp Blatter nochmals durch? Das fragt sich alle Welt nach dem grossen FIFA-Skandal diese Woche. Heute am späteren Nachmittag ist am FIFA-Kongress im Zürcher Hallenstadion die Wahl des Präsidenten traktandiert.

    Und der wird wohl tatsächlich auch in den nächsten Jahren Sepp Blatter heissen, sagt unser Sportredaktor.

    Ueli Reist

  • Staatliche Kontrollen

    Die Fifa ist nur einer von 40 internationalen Sportverbänden mit Sitz in der Schweiz.

    Es stellt sich deshalb die Frage: Was tun im Kampf gegen Korruption in der Welt der mächtigen Sportverbände? Der Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth lanciert eine brisante Forderung: Er verlangt staatliche Kontrollen. Sein Vorschlag löst aber keine Begeisterung aus.

    Dominik Meier

  • «Auf Sponsoren wirkt das abschreckend»

    Fussball-Sponsoren dürfte der jüngste Einsatz abschrecken, meint der Wirtschaftspsychologe Chistian Fichter.

    Jan Baumann

  • «Das ist der Anfang vom Ende der Fifa-Mafia»

    Die Aktion in Zürich - die Verhaftung der sieben Funktionäre wenige Stunden vor dem jährlichen Fifa-Kongress - sei der Anfang vom Ende der so genannten «Fifa Mafia». Das sagt Thomas Kistner. Er ist Journalist bei der «Süddeutschen Zeitung» und Autor des Buches «Fifa Mafia».

    Matthias Heim

  • «Fussball wird vor allem ohne FIFA gemacht»

    Das wichtigste Macht-Werkzeug von Sepp Blatter sind die Fördertöpfe. Im letzten Jahr haben die Mitgliederländern insgesamt 500 Millionen Dollar erhalten. Mit dem Geld werden Fussballplätze und Verwaltungsgebäude gebaut.

    Denn Fussball mache die Welt zu einem besseren Ort, wie es von Seiten der Fifa heisst. Die Fifa ist überzeugt, dass Fussball eine universelle Kraft sei und die Welt verbessere. Dazu Peter Niggli, Leiter von der „Alliance Sud, der gemeinsamen entwicklungs-politischen Organisation von sechs grossen Schweizer Hilfswerke.

    Eva Pfirter

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Erich Wyss