Flassbeck: «Der Streit um den Euro bedroht die Demokratie»

Die Reformen in Griechenland, Spanien oder Italien hätten die Lage nur schlimmer gemacht, zu diesem Schluss kommt Heiner Flassbeck, Ökonom bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung. Er hält ein «Ende mit Schrecken» für besser als der aktuelle Schrecken ohne Ende.

Die Währungsunion sei den Streit nicht wert, findet Ökonom Heiner Flassbeck.
Bildlegende: Die Währungsunion sei den Streit nicht wert, findet Ökonom Heiner Flassbeck. Reuters (Archiv)

Im Gespräch erklärt Flassbeck, es gebe im Moment nur wenige Zeichen für eine Besserung. Vor allem sei es ein Fehler der südlichen Länder, die Wettbewerbsfäigkeit durch schnelle Lohnkürzungen erreichen zu wollen.

Autor/in: Markus Mugglin, Redaktion: Philippe Chappuis