Flüchtlingsdrama: Schwierige Suche nach Lösung

Nur 28 Menschen haben die Flüchtlings-Katastrophe vom Wochenende im Mittelmeer überlebt. Mittlerweile befinden sie sich in Catania auf Sizilien.

Wir berichten von dort, aber auch über die Lage an der Küste der griechischen Insel Rhodos, wo ebenfalls ein Flüchtlingsschiff zerschellt ist, hören die Lösungsansätze von Bundespräsidentin Sommaruga und des UNO-Flüchtlingshilfswerks.

Beiträge

  • Nur Wenige haben überlebt

    Auf Sizilien legen die 28 überlebenden Flüchtlinge des Schiffsuntergangs vom Sonntag Zeugnis ab über den Hergang des Unglücks. Unser Korrespondent berichtet aus Catania.

    Franco Battel

  • Auch Griechenland ist gefordert

    Neben Italien ist Griechenland eines der Hauptziele der Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer. Dass wegen des guten Wetters vermehrt Boote unterwegs sind, merkt man auch dort.

    Gerade gestern ist auf der Insel Rhodos ein Boot mit Flüchtlingen an einem Felsen zerschellt, mehrere Personen kamen ums Leben. Wir haben Corinna Jessen gefragt, ob die Küstenwache gerüstet sei.

    Barbara Peter

  • Simonetta Sommaruga fordert entschiedenes Handeln

    Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen am Donnerstag an einem Sondergipfel die aktuelle Flüchtlingssituation beraten. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeigt sich stark betroffen vom Unglück.

    Dominik Meier

  • Flüchtlingshilfswerk hält Lager in Nordafrika für unrealistisch

    Lager in Nordafrika werden als Lösungsansatz für die Flüchtlingsproblematik ins Spiel gebracht. Diese müssten durch das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR betrieben werden. Aber das UNHCR ist skeptisch, wie Joachim Stern von der Rechtsabteilung des UNHCR Schweiz im Gespräch erklärt.

    Marc Allemann

  • Die EU blieb zu lange untätig

    Mehr als 200'000 Menschen haben im vergangenen Jahr die gefährlichste Fluchtroute nach Europa gewählt: jene über das Mittelmeer. Für über 3'400 von ihnen endete diese Flucht mit dem Tod. Trotz allem reisst der Strom der Bootsflüchtlinge nicht ab.

    Allein in den letzten Tagen kamen wohl weit über 1'000 Bootsflüchtlinge ums Leben. Und nun sieht sich die EU gezwungen zu handeln.Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen?

    Barbara Büttner

Redaktion: Hans Ineichen