Flüchtlingskrise: «Libyen ist kein verlässlicher Partner»

Die EU will die Flüchtlingskrise auch von Süden her in den Griff bekommen. So will sie beispielsweise Libyen helfen, eine Küstenwache aufzubauen und Beamte zu schulen, damit sie die Schlepper bekämpfen. Das haben die EU-Aussenminister am Montagabend in Luxemburg beschlossen.

Gerettete Flüchtlinge in einem Boot der deutschen Marine.
Bildlegende: Die EU will die illegale Einwanderung aus Afrika eindämmen. Keystone

Die Idee dahinter: Zehntausende von Flüchtlingen sollen daran gehindert werden, über das Meer nach Europa aufzubrechen. Libyen jedoch sei in keiner Art und Weise ein verlässlicher Partner für die EU. Das sagt unser Maghreb Spezialist Beat Stauffer.

Autor/in: Philippe Chappuis, Redaktion: Susanne Stöckl