Folter auf dem Sinai: Eritreer berichten von ihrer Flucht

In Israel leben rund 30'000 Flüchtlinge aus Eritrea. Sie wurden in ihrem Heimatland eingesperrt, unterdrückt und gefoltert. Und oft widerfuhren ihnen auch auf der Flucht nach Israel auf dem Sinai schwere Misshandlungen durch Menschenschmuggler.

Beiträge

  • «Ich bin 36 Jahre alt und mit meinem Leben am Ende»

    Für ihre Reportagen über Eritreer in Israel hat die Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl mit Flüchtlingen aus Eritrea über ihr Leben und ihre Flucht gesprochen. Einer von ihnen ist der 36-jährige Simon Sium Mengesha.

    Er berichtet von seiner Flucht nach Israel und den Folterungen durch die Menschenschmuggler auf der Sinai-Halbinsel.

    Bettina Rühl

  • «Immer hatte ich die Schmerzenschreie meiner Schwester im Ohr»

    In Tel Aviv hat die Journalistin Bettina Rühl auch mit einem Eritreer gesprochen, der von Menschenschmugglern erpresst wurde. Sie quälten seine Schwester, und selbst gegenüber seinem einjährigen Neffen kannten sie keine Gnade.

    Bettina Rühl

  • «Man sieht ja, wenn ein Mensch gefoltert wurde»

    Die Journalistin Bettina Rühl ist in Nairobi stationiert und von dort nach Israel gereist, auf der Suche nach den geflüchteten Eritreerinnen und Eritreern. Warum sie das getan hat und wie sie an die Flüchtlinge rangekommen ist, erzählt sie im Gespräch.

    Iwan Santoro

Redaktion: Barbara Peter