Frankreich gibt sich entschlossen im Kampf gegen Terrorismus

Präsident Hollande hat im Schloss von Versailles vor beiden Kammern des Parlaments eine symbolträchtige Rede gehalten.

Wir analysieren Hollandes Auftritt mit einem Politologen an der Universität Sorbonne, reden aber auch über den Rechtsstaat in Zeiten des Terrors. Und wir fragen, wie sich die Radikalisierung von jungen Muslimen verhindern lässt und ob die Schweiz jetzt die Grenzkontrollen verstärken soll.

Beiträge

  • «Hollande ist auf der Höhe seines Amtes angekommen»

    Hans Stark ist Politologe und Professor an der Pariser Universität Sorbonne. Er erklärt, dass man Hollande anmerkt, dass er auch im Wahlkampf ist.

    Lukas Mäder

  • «Salafisten nutzen staatliche Lücken aus»

    Götz Nordbruch ist Islam- und Sozialwissenschaftler und engagiert sich in Projekten, welche die religiöse Radikalisierung verhindern wollen. Er erklärt, was die Anschläge von Paris ausgelöst haben, namentlich bei jungen Muslimen.

    Matthias Heim

  • «Der Ausnahmezustand ist nachvollziehbar»

    Francis Cheneval ist Professor für politische Philosophie an der Universität Zürich. Was sagt er dazu, dass in Frankreich der Ausnahmezustand um drei Monate verlängert werden soll? Wird da nicht der Rechtsstaat ausgehebelt?

    Andrea Christen

  • «Erfolge im Kampf gegen Terrorfinanzierung sind bescheiden»

    Michael Kunz ist Experte für Geldwäscherei. Was kann die Schweiz tun, um die Finanzierung von Terrorismus zu bekämpfen?

    Jan Baumann

  • «Grenzkontrollen machen Sinn, wenn wir wissen, was wir suchen.»

    Yves Rossier ist Chef der Schweizer Diplomatie. Er ist gegenüber verstärkten Grenzkontrollen skeptisch eingestellt.

    Dominik Meier

Redaktion: Hans Ineichen