Frauenstreiktag vor 25 Jahren: «Erfolgserlebnis hat viel bewirkt»

«Wenn Frau will, steht alles still»: Das war die Devise am Frauenstreiktag vor genau 25 Jahren. Rund eine halbe Million Frauen haben damals ihre Arbeit niedergelegt. Denn 10 Jahre nach dem Ja zum Gleichstellungsartikel in der Verfassung haperte es mit der Umsetzung.

In der Rückblende:

- Das Gespräch mit der Historikerin Elisabeth Joris

- Der Tag, illustriert mit Tönen aus dem Archiv

Beiträge

  • «Dank dem Frauenstreik ist Ruth Dreifuss Bundesrätin geworden»

    Die Historikerin Elisabeth Joris hat mehrfach zur Schweizer Frauen- und Geschlechtergeschichte publiziert. Roger Aebli hat mit ihr über diesen 14. Juni 1991 gesprochen. Joris schilderte zuerst, wie sie selbst den Frauenstreiktag erlebt hat.

    Roger Aebli

  • «Das Wörtchen Streik hat ganz viele Frauen elektrisiert»

    Ein öffentliches Innehalten, um über die Rollen von Mann und Frau nachzudenken. Das war der Frauenstreiktag vor 25 Jahren, wenn man ihn aus heutiger Sicht betrachtet.

    Damals war dieses Nachdenken nötig. Denn in den zehn Jahren, seit das Volk den Gleichstellungsartikel in die Verfassung geschrieben hatte, war in Bezug auf konkrete Gleichstellung von Frau und Mann z.B. bei Löhnen oder Renten so gut wie nichts passiert.

    Ein klingender Rückblick.

    Lukas Schmutz

Redaktion: Daniel Eisner