Fremde Keime sind ein Risiko für «Unkontaktierte»

In Peru hat eine Missionarin ein Indianervolk besucht. Eigentlich ist das keine Nachricht wert. Aber das Indianervolk hatte bisher kaum Kontakt zur Aussenwelt. Jetzt drohe den Mashco-Piru-Indianern das Aussterben. Das befürchtet die Nichtregierungs-Organisation «Survival International».

Das Bild aus der Luft zeigt einige einfache Hütten auf einer Lichtung im Wald
Bildlegende: Keime aus der «Zivilisation» können das Volk der Mashco-Piru-Indianer gefährden (Symbolbild). Keystone

Der Grund: eingeschleppte Keime könnten die ganze Gruppe auslöschen, da sie keine Abwehrkräfte gegen die Krankheitserreger der sogenannt zivilisierten Welt hätten.

Christoph Wiedmer, Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker, erklärt, wie gross die Gefahr effektiv ist.

Autor/in: Andreas Lüthi, Redaktion: Tina Herren