Fünf Jahre Sparen in Griechenland

Der Sparkurs der letzten fünf Jahre hat Griechenland verändert und prägt den Alltag auf viele Weisen. Zum Beispiel an den Universitäten, wo keine neuen Bücher mehr gekauft werden können. Oder bei der Archäologie, wo viele Projekte still stehen, weil das Geld fehlt.

Beiträge

  • Griechische Unis könnten den internationalen Anschluss verlieren

    Hörsäle ohne Heizung, Bibliotheken ohne Bücher, Lehrsäle ohne Tafeln, Forscher und Forscherinnen ohne Zugang zu internationaler Fachliteratur.

    Die Finanzkrise in Griechenland nimmt bizarre Formen an und man fragt sich, wie unter solchen Umständen der dringend nötige Neuanfang in Gang kommen soll. Zumal auch viele Studentinnen und Studenten auswandern. Die Reportage von der Athener Kapodistrias-Universität, der zweitgrössten Universität des Landes.

    Alkyone Karamanolis

  • «Die archäologischen Projekte stehen grösstenteils still»

    Der Sparkurs der letzten fünf Jahre hinterlässt auch dort Spuren, wo man es vielleicht gar nicht vermuten würde. Zum Beispiel stehen viele griechische Archäologie-Projekte zur Zeit still, weil das Geld fehlt.

    Seit 50 Jahren gräbt und forscht auch die Schweizerische Archäologische Schule in Griechenland. Für dieses Engagement wird sie diese Woche in Griechenland geehrt. Wir haben mit Karl Reber, dem Direktor der Schule gesprochen.

    Christoph Kellenberger

Redaktion: Barbara Peter