Gebietsreform in GR: «Aufgaben machen nicht an der Grenze Halt»

Die grosse Zahl an Gemeinden, Wahlkreisen und Gerichtsbezirken macht das Regieren im Kanton Graubünden schwerfällig. Deshalb soll es künftig weniger politische Regionen geben. Die Bevölkerung hat dazu bereits Ja gesagt. Jetzt geht es um die konkreten Details.

Ein Wegweiser in den Bündner Alpen im Gegenlicht, im Hintergrund ein Alpenpanorama.
Bildlegende: Gebietsreform: Der Kanton Graubünden organisiert sich neu. Keystone (Archiv)

Das Kantonsparlament befasst sich am Dienstag und Mittwoch zum Beispiel mit der Frage, wie die neuen Regionen ausgestaltet werden oder welche Kompetenzen sie erhalten. Reto Steiner ist Professor im Kompetenzzentrum für öffentliche Verwaltung an der Universität Bern. Im Gespräch erklärt er, welche Chancen sich dem Kanton Graubünden durch diese Reform bieten.

Autor/in: Urs Gilgen, Redaktion: Philippe Chappuis