«Gesprächspause» beendet - nach mehreren Jahrhunderten

Die orthodoxe und die katholische Kirche haben seit fast 1000 Jahren eine schwierige Beziehung. Das könnte sich nun ändern. Denn am Freitag treffen sich auf Kuba der Papst und der Patriarch von Moskau. Ein historisches Ereignis.

Beiträge

  • Die Hintergründe

    Die Beziehungen zwischen Rom und anderen orthodoxen Kirchen hatten sich mit der Zeit verbessert. Franziskus traf sich mehrmals mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel.

    Doch das Verhältnis des Vatikans zu Moskau blieb frostig, auch wenn auf Arbeitsebene durchaus Kontakte bestanden.

    Franco Battel

  • «Ein grosser Schritt, dem weitere folgen werden»

    Verantwortlich für das Treffen ist unter anderem der Schweizer Kardinal Kurt Koch, früherer Bischof von Basel. Er sagt: Den Dialog gebe es schon lange, beispielsweise im kulturellen Bereich. Aber...

    Franco Battel

  • «Kyrill ist offener als seine Vorgänger»

    Patriarch Kyrill hatte darauf bestanden, dass das Treffen mit dem Papst sozusagen auf neutralem Boden stattfindet, in Kuba. Vorher gab es über zwei Jahre lang Geheimverhandlungen. Bis zuletzt war unklar, ob sich Papst und Patriarch tatsächlich begegnen.

    Unser Korrespondent in Moskau David Nauer sagt, warum dieses Treffen schlussendlich doch noch geklappt hat.

    Barbara Büttner

  • Was die Kirchen trennt und was sie verbindet

    Über das Verhältnis der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche, was sie trennt, aber auch verbindet, das erklärt SRF-Religionsredaktor Hansjörg Schultz im Gespräch mit Hans Ineichen.

    Hans Ineichen

Redaktion: Susanne Stöckl