Gezänk um "Human Brain Project" in der Westschweiz

Das "Human Brain Project" der ETH Lausanne sorgt in der Romandie für Streit zwischen Lausanne und Genf. Rund 200 Wissenschaftler sollen von Genf aus für das Projekt arbeiten. In Lausanne hatte man bereits einen Neubau geplant.

Ehemaliger Sitz von Merck-Serono in Genf.
Bildlegende: Ehemaliger Sitz von Merck-Serono in Genf. Keystone

Das "Human Brain Project" will das menschliche Gehirn simulieren. Die EU unterstützt das Projekt der ETH Lausanne mit 500 Millionen Euro. Dass jetzt ein grosser Teil der Forschungsarbeiten vom ehemaligen Merck-Serono-Sitz in Genf aus gemacht werden sollen, das sei erstaunlich, sagt Westschweiz-Korrespondent Thomas Gutersohn.