Hoffnung auf Handel zwischen Schweiz und Iran

Es ist ein grosser Schritt: Nach rund einem Jahrzehnt werden die Sanktionen gegen Iran aufgehoben. Damit beginnt eine neue Ära der Geschäftsbeziehungen mit dem Iran. Auch für die Schweiz.

Beiträge

  • «Banking im Iran ist erst mittelfristig eine Option»

    Vor allem die Schweizer Exporteure wollen Aufträge, um die geplanten Infrastrukturbauten im Iran zu erstellen. Bei der Finanzierung der Exportgeschäfte könnten aber auch die Schweizer Banken eine zentrale Rolle spielen.

    Diese waren bisher sehr zurückhaltend, sagt Pascal Sprenger, beim Beratungsunternehmen KPMG zuständig für Bankenregulierung und Sanktionen.

    Klaus Ammann

  • «Wir glaubten immer daran, dass sich dieser Konflikt lösen lässt»

    Livia Leu leitet den Bereich Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen beim Staatssekretariat für Wirtschaft. Sie war 2009 bis 2013 Schweizer Botschafterin in Iran. Sie glaubte stets daran, dass sich Iran und der Westen wieder annähern können.

    Susanne Schmugge

  • «Die Menschenrechtslage im Iran darf die Schweiz nicht abhalten»

    Schweizer Unternehmen und Banken dürfte es freuen, dass man wieder ganz offiziell mit Iran Handel betreiben darf, meint SP-Nationalrat Tim Guldimann. Er war von 1999 bis 2004 Botschafter im Iran.

    Dass im Bereich der Menschenrechte vieles nicht zum Besten steht, solle die Schweizer Unternehmen nicht vom Handel abhalten. Ansonsten würden ihnen Unternehmen aus anderen Ländern zuvorkommen.

    Elisabeth Pestalozzi

Redaktion: Claudia Weber