Hollands Blauhelmsoldaten und das Massaker von Srebrenica

Morgen Samstag vor genau 20 Jahren wurde in Bosnien das grösste Massaker in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg verübt. Bosnisch-serbische Truppen unter General Mladic stürmten die Uno-Sicherheitszone Srebrenica und töteten in den Tagen darauf mehr als 8000 muslimische Knaben und Männer.

Das Bataillon der niederländischen Blauhelme, das die muslimischen Flüchtlinge in dieser Uno-Enklave hätte beschützen sollen, war gegen die serbische Übermacht chancenlos. Bis heute fühlen sich viele Blauhelm-Veteranen von der Uno im Stich gelassen.

Elsbeth Gugger in Amsterdam erläutert, warum dieser Vorwurf noch heute gerechtfertigt scheint.

Autor/in: Iwan Santoro, Redaktion: Tina Herren