«Ich sehe keine Gefahr, dass Merkel hochgejubelt wird»

Das Leben von Angela Merkel kommt in die Kinos. Das Ziel der Produzenten-Teams ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein Hochglanz-Drama. Die Linken vermuten Wahlkampf. Der Herausgeber des «Handelsblattes» sieht es gelassen.

Angela Merkel vor einer blauen Wand (in einem EU-Gebäude), rund herum sind Zuhörer als schwarze Silhouetten erkennbar.
Bildlegende: Bald schon ein «Filmstar»: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Keystone

Das Drehbuch zu diesem Merkel-Film schreibt ein renommierter Journalist vom Spiegel, der die Kanzlerin seit Jahren intensiv begleitet und der quasi Merkels Aufstieg von der Pfarrerstochter zur Bundeskanzlerin erlebt hat. Von linker Seite kommt jetzt schon Kritik, das sei bloss Wahlkampf-Hilfe für die CDU-Politikerin.

Der Herausgeber der Zeitung Handelsblatt, Gabor Steingart, sieht das wesentlich entspannter. Er hält die Film-Idee für interessant und sagt auch, die Amerikaner würden dieses Genre schon seit Jahren pflegen.

Autor/in: Samuel Wyss, Redaktion: Philippe Chappuis