«Ich sehe vor allem Einzelinteressen»

Die EU-Mitgliedsstaaten verhandeln derzeit mit afrikanischen Ländern auf Malta. Am zweitägigen Sondergipfel soll ein Aktionsplan beschlossen werden, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. 

Simonetta Sommaruga, Angela Merkel und der Staatschef der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara am EU-Afrika-Gipfel.
Bildlegende: Suchen nach Lösungen in der Flüchtlingskrise: Bundespräsidentin Sommaruga, Kanzlerin Merkel und der ivorische Präsident Ouattara. Keystone

Der Aktionsplan sieht laut Agenturberichten eine umfassende Zusammenarbeit zwischen der EU und afrikanischen Herkunftsländern vor. Der Migrationsexperte Jochen Oltmer von der Universität Osnabrück ist allerdings skeptisch, dass das funktioniert.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Susanne Stöckl