In der Schweiz sind Frauen auf der Teppichetage untervertreten

In der Schweiz sind Chefposten für Frauen noch immer kaum erreichbar. Das zeigt eine neue Studie der Credit Suisse. In den letzten acht Jahren gab es in Europa eine Zunahme von 80 Prozent mit weiblichen Verwaltungsratsmitgliedern, in der Schweiz waren es nur 10 Prozent mehr.

Das Symbolbild zeigt eine Frau neben höhen Säulen
Bildlegende: In der Schweiz müssen noch viele Hürden genommen werden, dass es mehr Frauen auf Chefposten gibt. Die neue CS-Studie spricht von einer Zunahme in Europa von 80 Prozent von weiblichen Verwaltungsratsmitgliedern, während es in der Schweiz nur 10 Prozent mehr waren. Keystone

Auch in der Geschäftsleitung sind kaum Frauen anzutreffen. So gibt es in Schweizer Firmen zum Beispiel 70 Prozent weniger Finanzchefinnen als im globalen Durchschnitt, sagt die Studie weiter.
Gudrun Sander ist Professorin für Management an der Uni St. Gallen. Sie sieht die Gründe in den traditionellen Rollenbildern und unflexiblen Strukturen der Firmen, ebenso biete die Politik noch zuwenig Strukturen für Mütter.

Autor/in: Claudia Weber, Redaktion: Claudia Weber