Intersexualität: Wegweisendes Urteil in Frankreich gefällt

Menschen, die weder Mann noch Frau sind, weil ihr Geschlecht bei der Geburt nicht eindeutig ist, passen schlecht in unsere zweigeteilte Gesellschaft. Jetzt hat ein Intersexueller in Frankreich vor Gericht seine Anerkennung als «geschlechtlich neutral» erstritten.

Menschen mit Protest-Plakaten (im Hintergrund Gebäude).
Bildlegende: Intersexuelle kämpfe für ihre Anerkennung (vor dem Uno-Sitz in Genf). Keystone

In der Schweiz ist die Einführung eines «dritten Geschlechts» zur Zeit kein Thema. Die Nationale Ethik-Kommission hält es gegenwärtig nicht für sinnvoll.
In Deutschland muss der Bundesgerichtshof über einen Antrag befinden, wonach künftig im Geburtenregister ein drittes Geschlecht eingetragen werden kann.

Autor/in: Barbara Büttner, Redaktion: Susanne Schmugge