Irak: «Das Problem ist die Zerstörung der Informationen im Boden»

Die Schweiz soll den Handel mit gestohlenen syrischen und irakischen Kulturgütern explizit verbieten. Denn noch immer werden in Syrien oder im Irak Museen und Archäologische Stätten geplündert und zerstört.Der Ständerat hat eine entsprechende Motion als Zweitrat angenommen.

Ein Blick in den Ausstellungsraum und auf Artefakte des nationalen Museums in Baghdad
Bildlegende: Artefakte im nationalen Museum in Baghdad Anfang März 2015. Keystone

Ein konkretes Beispiel: Das irakische Nationalmuseum in Bagdhad hat nach 12 Jahren wieder geöffnet - es war nach dem Sturz von Saddam Hussein geplündert worden. Aber: zwei Drittel der Bestände seien seither verschwunden, sagt Michael Müller-Karpe. Der Archäologe und Mesopotamienkenner kämpft seit Jahren gegen den Handel mit geraubten Kulturgütern.

Autor/in: Andrea Christen, Redaktion: Salvador Atasoy