Israel: Soldaten wollen das Schweigen brechen, keiner hört zu

«Breaking the silence» - das Schweigen brechen, das tun seit 2004 einige israelische Soldaten, die öffentlich über ihre Einsätze in den besetzten palästinensischen Gebieten sprechen. Dabei berichten sie auch von der Gewalt gegen Zivilisten und über Menschenrechtsverletzungen.

Palästinensischer Demonstrant vor jüdischen Siedlungen im Westjordanland.
Bildlegende: Palästinensischer Demonstrant vor jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Keystone (Archiv)

Zwar brechen sie damit ein Tabu. Und ein Teil dieser Zeugnisse ist jetzt auch in deutscher Fassung in Buchform erschienen. Doch in Israel interessiert das kaum jemanden, erklärt Tagesanzeiger-Journalistin und Nahostexpertin Claudia Kühner.

Autor/in: Andrea Christen, Redaktion: Philippe Chappuis