Kampf dem Klimawandel

Ab heute verhandeln in Paris mehr als 190 Staaten darüber, wie die Erderwärmung zu bremsen ist.

Ein neuer globaler Klimavertrag soll's möglich machen.
Zum ersten Mal werden dann nicht nur die reischen Industrieländer Treibhausgase reduzieren müssen, sondern auch ärmere Länder sollen sich dazu verpflichten.

Beiträge

  • «Die Schweiz geht mit gutem Beispiel voran»

    50 Prozent weniger Treibhausgase bis im Jahr 2030. Das ist das Schweizer Angebot an der Klimakonferenz in Paris.Zu wenig sei das, sagen Klimaschutzorganisationen. Sie verweisen auf die EU und die USA, die ehrgeizigere Ziele anpeilen. Franz Perrez leitet die Schweizer Delegation in Paris.

    Er findet, die Schweizer Vorgabe sei gar nicht so schlecht.

    Marc Allemann

  • «Die Schweiz müsste pro Jahr eine Milliarde beitragen»

    Unter anderem wird verhandelt, wieviel Geld Entwicklungsländer erhalten sollen, um Klimaprojekte zu verwirklichen. Denn auf ihr Konto geht ein beachtlicher Teil der Treibhausgasemissionen.

    Die Schweiz hat noch keine Gelder für die Klimafinanzierung gesprochen. Sie will zuerst ein Umdenken bei gewissen Entwicklungsländern. Dass die Schweiz nicht mit gutem Beispiel voran gehe und substanzielle Beiträge verspreche, kritisiert die Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke «Alliance Sud».

    Marc Allemann

  • Die Kirchen und der Klimagipfel

    Zum Start heute reden die Schweizer Kirchen der Schweizer Delegation am Klimagipfel ins Gewissen: Die katholische, die reformierte und die christkatholische Kirche fordern in einem gemeinsamen Brief, dass sich die Schweiz zu verbindlichen CO2-Reduktionszielen verpflichtet.

    Klaus Ammann

  • «Die Enttäuschung ist gross, dass vieles nicht möglich ist»

    Nach den Anschlägen in Paris wurde die Sicherheit an allen Ecken massiv erhöht.

    Auch die Klimakonferenz, die nun seit einer Woche in Paris tagt, steht ganz im Zeichen von Sicherheitsfragen.Patrick Hofstetter ist Koordinator der Dachorganisation Klimaallianz Schweiz und leitet beim WWF den Bereich Klimapolitik. Und er ist Teil der offiziellen Schweizer Delegation in Paris.

    Marlen Oehler

  • Schüler spielen Klimakonferenz

    Seit einer Woche läuft in Paris die Klimakonferenz. Um die Folgen des Klimawandels besser zu verstehen und zu erörtern, wo die Hürden der Verhandlungen in Paris liegen, haben Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule am Burggraben in St.

    Gallen in der Klasse selbst eine Klimakonferenz durchgeführt. Fiona, Katja, Timo, Noah und Simon von der Klasse 3iW haben sich in die Rolle von Malawi versetzt.

    Klaus Ammann

  • Ein umstrittener Punkt: «Wer zahlt wieviel»

    Der Klimagipfel in Paris kommt in die entscheidende Phase. Nachdem die Unterhändler letzte Woche einen ersten Entwurf ausgearbeitet haben, sind nun die Minister am Zug. Und diese haben sich einen Tag früher, als ursprünglich geplant in Paris zusammengesetzt.

    und

    In der Schweiz ist der Klimawandel erst ansatzweise spürbar. Was aber denken Jugendliche über den Klimawandel? Wie weckt man ihr Interesse für das Thema? Eine St. Galler Lehrerin hat's versucht, in dem sie Ihre Schülerinnen und Schüler, die Klimakonferenz von Paris nachspielen liess.

    Lukas Mäder / Klaus Ammann

  • «Wenn das Blabla ist, dann ist dieses Abkommen nicht viel Wert»

    Die 195 Teilnehmerstaaten haben sich darauf geeinigt, die Klima-Erwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen und zwar ab 2020. Für die Schweiz war Bundesrätin Doris Leuthard in Paris. Für sie ist das Etikett «historisch» durchaus angebracht.

    Thomas Häusler

Redaktion: Claudia Weber