Kapitän der Unglücksfähre «Sewol» muss 36 Jahre ins Gefängnis

36 Jahre Gefängnis, so lautet das Urteil gegen den Kapitän der Fähre Sewol, die im April 2014 an der südkoreanischen Küste verunglückt ist. 300 Menschen, darunter auch 250 Schülerinnen und Schüler kamen bei diesem Unglück ums Leben.

Zwei Rettungsboote, dazwischen ein Rumpfteil der Unglücksfähre Sewol.
Bildlegende: Gleichzeitig mit dem Urteil wurden auch die Rettungsarbeiten offiziell eingestellt. Keystone (Archiv)

Der Schuldspruch lautet auf fahrlässige Tötung. Vom Vorwurf des Mordes sprach das Gericht den Kapitän frei, weil es einen Vorsatz für nicht erwiesen erachtete.

Malte Kollenberg, Journalist in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul erklärt die Begründung des Gerichts genauer.