Kenia: Der Wahlsieger muss vor den internationalen Gerichtshof

Uhuru Kenyatta, Sieger der Präsidentschaftswahlen in Kenia, muss sich vor dem internationalen Strafgerichtshof verantworten. Er ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Kenyatta hat signalisiert, er werde mit allen Ländern und internationalen Institutionen zusammenarbeiten.

Angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Kenias frisch gewählter Präsident Uhuru Kenyatta.
Bildlegende: Angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Kenias frisch gewählter Präsident Uhuru Kenyatta. Keystone

Kenyatta drohen im äussersten Fall mehrere Jahre Haft. Doch Afrika-Korrespondent Patrik Wülser geht davon aus, dass Kenyatta tatsächlich in Den Haag erscheinen wird.

Autor/in: Urs Gilgen, Redaktion: Philippe Chappuis