Klimakonferenz mit grossen Stolpersteinen

Den Klimawandel stoppen. Das ist - einmal mehr - das Ziel der Weltgemeinschaft. In der polnischen Hauptstadt Warschau treffen sich Experten aus 194 Ländern zur UNO-Klimakonferenz. Sie sollen in den nächsten zwei Wochen den Weg für einen neuen Klima-Vertrag ebnen.

Wir reden über die Chancen, dass in Warschau ein Durchbruch gelingt. Wir reden über Gastgeber Polen, der beim Klimaschutz kein Vorbild ist. Und wir sagen, warum CO2-Sünder Australien nicht an der Konferenz teilnimmt.

Beiträge

  • EU Klimaschutzkommissarin Connie Heedegard vor der Klimakonferenz in Warschau.

    «Die harten Fragen werden erst in den nächsten Jahren verhandelt»

    Wie stehen die Chancen heute, dass es diesen neuen Klima-Vertrag auch geben wird?

    Das wollte Rino Curti von SRF-Wissenschaftsredaktor Thomas Häusler wissen.

    Rino Curti

  • Polens Umweltminister Marcin Korolec wird sich nicht für verbindlichere Umweltrichtlinien einsetzen.

    «Wir sind von der Kohleindustrie abhängig»

    Polen ist ab heute Gastgeber der Uno-Klimakonferenz. Ausgerechnet Polen, ein Land, das in Sachen Klimaschutz international als Bremser auftritt.

    Denn Polen ist ziemlich einseitig von der umweltschädlichen Kohle-Energie abhängig. Die polnischen Kraftwerke sind richtige Dreckschleudern - die meisten Polen aber lässt das kalt.

    Marc Lehmann

  • Prominenter Abwesender in Warschau: Australiens Premier Abbott.

    «Massnahmen gegen den Klimawandel sind zum Tabuthema geworden»

    Einer der grössten CO2-Sünder der Welt wird an der UNO-Klimakonferenz fehlen: Australien. Die konservative australische Regierung führt einen Krieg gegen die Wissenschaft - und zweifelt den Klimawandel an.

    Urs Wälterlin

Autor/in: Christoph Kellenberger