«Kontrolle durch die Verwaltung funktioniert nicht immer»

Der Ständerat will die Hürden für sogenannte Whistleblower erhöhen. Mitarbeiter sollen künftig mögliche Missstände zuerst einer firmen-internen Stelle melden, erst dann den Behörden. Der Gang an die Öffentlichkeit soll in praktisch allen Fällen verboten bleiben.

Esther Wyler (links) und Margrit Zopfi (rechts) strahlen nach dem Freispruch der Amtsgeheimnis-Verletzung vor dem Zuercher Bezirksgericht am Donnerstag, 17. September 2009.
Bildlegende: Bekannte Whistleblowerinnen: Esther Wyler und Margrit Zopfi machten Unregelmässigkeiten in der Sozialhilfe der Stadt Zürich publik Keystone

Mit dieser Lösung nur bedingt einverstanden ist Dominique Strebel. Er ist Studienleiter an der Journalistenschule MAZ - und Kopräsident des Vereins investigativ.ch.

Autor/in: Lukas Mäder, Redaktion: Maj-Britt Horlacher