Lesbos: «Wir beleuchten nachts die Landeplätze der Boote»

Dutzende Helfer kümmern sich in Lesbos um gestrandete Flüchtlinge. Darunter sind auch Schweizer Helfer. Michael Räber etwa. Der 39 Jahre alte IT-Fachmann ist seit dem 10. Oktober auf Lesbos.

Eine Frau hält ein Kind auf dem Arm und spricht mit einer Helferin.
Bildlegende: Eine Frau hilft einem Flüchtling am Strand von Lesbos. Screenshot Youtube / schwizerchruez.herokuapp.com/

Derzeit kommen auf der Insel tausende Flüchtlinge an - pro Tag! Sie nehmen Boote von der Türkei aus, das nur ein paar Kilometer von Lesbos entfernt liegt. Die Flüchtlinge wollen Europa noch vor dem Wintereinbruch erreichen.

Räber betreut, zusammen mit seiner Frau oder mit Freunden aus seiner Militärdienstzeit die Flüchtlinge am Strand - sie finanzieren diese Hilfe mit Spenden.

Autor/in: Andrea Christen, Redaktion: Salvador Atasoy