Massaker in Syrien: «Der IS braucht dringend ein Erfolgserlebnis»

In Syrien soll die Terrororganisation Islamischer Staat ein Massaker angerichtet und danach mehr als 400 Zivilisten entführt haben. Das meldet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zuzutrauen sei es dem IS, aber es könnte auch Propaganda des Regimes sein, so der Syrien-Experte.

Ein syrischer Kurde hält seine Hand an den Stacheldrahtzaun.
Bildlegende: In Syrien soll die Terrororganisation Islamischer Staat ein Massaker angerichtet und danach mehr als 400 Zivilisten entführt haben. Dies meldet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Sie steht den vom Westen unterstützten Rebellen nahe. Keystone

Das Massaker soll nahe der Ortschaft Deir ez-Zor im Osten des Landes stattgefunden haben. Die Region wird teilweise durch Regierungstruppen und teilweise durch den IS kontrolliert. Es gibt widersprüchlich Berichte über Massaker und Entführung. Auch der Chef-Redaktor des Orient-Magazins «Zenith», Daniel Gerlach, hat keine gesicherte Informationen über die Vorfälle. Er sagt aber, wie die Situation in der Stadt ist und warum sie umkämpft ist.

Autor/in: Susanne Schmugge, Redaktion: Claudia Weber