Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Die Jugendarbeitslosigkeit ist eines der grossen Themen beim EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag und Freitag. In Griechenland, Spanien und Portugal haben zwischen 40 und 60 Prozent der Jugendlichen keine Arbeit.

Beiträge

  • «Wirkliche Verbesserungen sind noch nicht in Sicht»

    Fehlende Perspektiven prägt die Jugend in vielen südlichen Ländern. Die Regierungen versuchen zwar gegen die hohe Arbeitslosigkeit anzugehen, richtig erfolgreich waren sie bisher aber nicht.

    Auch Iberienkenner Reinhard Spiegelhauser vom Hessischen Rundfunk ist skeptisch, dass junge Menschen schon bald neue Perspektiven erhalten.

    Christian Weisflog

  • «Bildung ist das A und O gegen Arbeitslosigkeit»

    Vor allem linke Politiker in Frankreich und Deutschland fordern jetzt mehr Geld, um das Problem zu lösen. Die arbeitslosen Jugendlichen seien Opfer einer bürgerlichen Sparpolitik geworden, argumentieren sie.

    Bildungsexperte Andreas Schleicher sagt, es sei vor allem wichtig in die Ausbildung zu investieren um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, sagt Andreas Schleicher, Bildungsexperte der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

    Christian Weisflog

  • «Schmerzgrenze ist langsam aber sicher überschritten»

    Die Perspektiven fehlen, die Wirtschaft schrumpft, die Arbeitslosigkeit steigt und die Menschen verlieren langsam aber sicher die Geduld. Deshalb haben sie für Donnerstag zum Generalstreik aufgerufen.

    Der Streik sei Ausdruck der grossen Frustration der Menschen, erklärt FAZ-Korrespondenten Leo Wieland im Gespräch.

    Anneliese Tenisch

Autor/in: Christian Weisflog, Redaktion: Karin Britsch