Mexiko: Bürger wehren sich mit Privatmilizen

Mexiko gilt mittlerweile als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Hauptgrund dafür ist das brutale Vorgehen der Drogenmafia. Die Clans verfügen über Geld, Waffen und Manpower. Vielerorts helfen sich die Bürger nun selbst, sagt SRF-Auslandredaktor Franco Battel im Gespräch.

Ein Checkpoint der Bürgerwehr am Stadtrand von Nueva Italia, Mexiko.
Bildlegende: Ein Checkpoint der Bürgerwehr am Stadtrand von Nueva Italia, Mexiko. keystone

Doch je grösser und mächtiger eine solche Bürgerwehr wird, desto mehr gerät sie selbst in Konflikt mit der Drogenmafia. Aktuelles Beispiel ist der Bundesstaat Michoacan. Dort haben Bürger Lokalpolitiker und Polizeichefs abgesetzt, weil sie offenbar mit der Mafia kooperierten. Nun hat die Regierung Truppen in die Gegend beordert.

Autor/in: Iwan Santoro, Redaktion: Salvador Atasoy