Nach Rückrufaktionen: «Man müsste die Ingenieure besser ausbilden»

Es war in den letzten Tagen in allen Medien: Samsung musste 2,5 Millionen Handys zurückrufen, weil sie in Brand geraten könnten. Doch der Konzern ist nicht der einzige, der wegen defekter Produkte riesige Rückrufaktionen starten muss.

Das Display eines Samsung Smartphones.
Bildlegende: Komplexere Geräte, komplexere Zulieferketten und die interkulturelle Kommunikation machen es schwieriger, die Qualität bei Produkten zu garantieren. Reuters

General Motors zum Beispiel musste erst kürzlich Millionen von Autos zurück in die Werkstätten bestellen, um defekte Airbags auszutauschen. In beiden Fällen wurden die fehlbaren Produkte nicht genügend getestet, bevor sie auf den Markt kamen. Gerald Winz unterrichtet Qualitätsmanagement an der Hochschule Kempten und meint, ob die Zahl defekter Produkte über die letzten Jahren zugenommen habe, könne man nicht sagen. So oder so würden aber die Anforderungen an die Unternehmen stark ansteigen.

Autor/in: Marc Allemann, Redaktion: Susanne Stöckl