Norwegen: Mehr als 300 wilde Rentiere durch Blitze getötet

Es sieht fast ein bisschen aus wie auf einem Gemälde. Eine sanfte Hügellanddschaft, darauf graue Felsen, die Schatten werfen. Erst beim genaueren Hinsehen merkt man: Zwischen den Felsen liegen tote Tiere. Mehr als 300 Rentiere sind am Wochenende in Norwegen bei einem starken Gewitter getötet worden.

Die Hardangervidda Hochebene in Norwegen: Hier haben die Wildhüter die rund 300 toten Tiere gefunden.
Bildlegende: Die Hardangervidda Hochebene in Norwegen: Hier haben die Wildhüter die rund 300 toten Tiere gefunden. Norwegische Umweltagentur

Wie so etwas möglich ist: Wir haben bei Fred Zack nachgefragt. Er ist Mediziner an der Universität Rostock und kennt sich aus mit Verletzungen und Unfällen, die mit Gewittern zusammenhängen.

Autor/in: Hans Ineichen, Moderation: Tina Herren, Redaktion: Melanie Pfändler