Privatisierung in Griechenland: «Der politische Wille fehlt»

Griechenland braucht Geld und müsste darum eigentlich Staatseigentum verkaufen. So lautet eine der Bedingungen für die drei Hilfspakete. Doch mit der Privatisierung harzt es. Insgesamt hat die griechische Staatskasse erst etwa 3,5 Milliarden eingenommen.Warum läuft das so schleppend?

Eine Demonstration, im Vordergrund an einem Geländer ein Plakat mit der Aufschrift «Not for sale».
Bildlegende: Die Privatisierungen in Griechenland kommen nicht voran - auch, weil viele in der Bevölkerung sie gar nicht wollen. Keystone

Die Frage geht an Rodothea Seralidou, Journalistin in Athen.

Autor/in: Salvador Atasoy, Moderation: Salvador Atasoy, Redaktion: Miriam Knecht