Pro und Contra zur Cleantech-Initiative

Mindestens die Hälfte des Energiebedarfs der Schweiz soll bis 2030 mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das verlangt die Cleantech-Initiative der SP, die am Dienstag im Nationalrat diskutiert wird.

Der Bund und die nationalrätliche Energiekommission lehnen das Begehren ab. Der Bundesrat will mit seiner Energiestrategie einen anderen Weg gehen.

Beiträge

  • Pro: «Die Schweiz ist gut aufgestellt für die Cleantech»

    Ist es überhaupt realistisch, den Anteil des Gesamtstroms aus erneuerbaren Energien bis ins Jahr 2030 von 20 auf 50 Prozent zu erhöhen? Es sei ein ambitiöses Ziel, gibt SP-Nationalrat Beat Jans im Gespräch zu, aber die Schweiz brauche ambitiöse Ziele.

  • Contra: «Ziele von Cleantech sind zeitlich nicht umsetzbar.»

    Ein Gegner der Cleantech-Initiative ist SVP-Nationalrat Hans Killer. Die Vorlage schiesse über das Ziel hinaus, sagt er zur Begründung.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Barbara Peter