Québec: «Das Ergebnis ist für die Separatisten ein Desaster»

Mit Spannung blickten die Kanadier am Montag auf die Wahlen in der Provinz Québec. Der Grund: der separatistische «Parti Québécois» um Regierungschefin Pauline Marois hatte sich zum Ziel gesetzt, die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament zu holen.

Ein Anhänger des «Parti Québécois» zeigt sich enttäuscht über das Wahlresultat.
Bildlegende: Ein Anhänger des «Parti Québécois» zeigt sich enttäuscht über das Wahlresultat.

Anschliessend wollte man erneut eine Debatte über die Abspaltung Québecs von Kanada lancieren. Marois hatte die vorgezogenen Wahlen selbst initiiert - beflügelt von Umfragen, die ihrer Minderheitsregierung einen Stimmengewinn voraussagten. Doch die Rechnung ging nicht auf - der «Parti Québécois» hat die Wahlen verloren. Und Marois sei selbst Schuld, sagt Gerd Braune. Er ist Journalist in Kanadas Hauptstadt Ottawa.

Autor/in: Salvador Atasoy, Redaktion: Erich Wyss