Reaktionen auf die Abschaltung des AKW-Mühleberg

Bis 2019 noch, danach wird das Atomkraftwerk im Bernischen Mühleberg stillgelegt. Wir haben Reaktionen auf den Entscheid der Bernischen Kraftwerke BKW eingeholt.

Beiträge

  • FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.

    «Was sind die Alternativen»

    Der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen hat die Kernenergie stets verteidigt. Für den Abschaltentscheid hat er Verständnis, sieht aber eine Lücke in der Stromversorgung.

    Max Akermann

  • Der Zürcher Nationalrat Bastien Girod von den Grünen.

    «Mit dem Zeitpunkt sind wir nicht zufrieden»

    Vor rund einem Jahr haben die Grünen die Ausstiegs-Initiative eingereicht, die maximale Laufzeiten für alle AKWs verlangt. Jetzt schaltet die BKW das Werk in Mühleberg von sich aus ab.

    Der Vize-Präsident der Grünen Partei, Nationalrat Bastien Girod aus Zürich, findet den Entscheid gut, den Zeitpunkt aber zu spät.

    Max Akermann

  • Florian Brunner, Schweizerische Energie-Stiftung.

    «Es werden sechs gefährliche Jahre»

    Auch Florian Brunner von der Schweizerischen Energiestiftung ist mit dem Zeitpunkt der Abschaltung nicht einverstanden. Das müsse sofort geschehen, aus Sicherheitsgründen.

  • Sebastian Hueber, ENSI-Sprecher.

    «Es muss die Stilllegung geplant werden»

    Die BKW müsse zeigen, wie sie das Kraftwerk Mühleberg bis 2019 sicher betreiben will, und sie muss die Stillegung planen, sagt Sebastian Hueber, Sprecher des eidgenössischen Nuklearsichherits-Inspektoras ENSI.

    Andreas Lüthi

  • Jürg Joss vom Forum Anti Atom.

    «Der Entscheid der BKW ist ein Affront»

    Der Weiterbetrieb bis 2019 müsse bekämpft werden - auch mit der Initiative "Mühleberg vom Netz", sagt Jürg Joss vom Forum Anti Atom.

    Christian Liechti