Schottland sagt «Nein» zur Unabhängigkeit

Eine Mehrheit der Schottinnen und Schotten will sich nicht vom Vereinigten Königreich abkoppeln. Das Ergebnis des Referendums fiel mit 45 zu 55 Prozent der Stimmen klarer aus als erwartet.

Beiträge

  • Hat am Ende die Angst gesiegt?

    «Better Together» - so befand die Mehrheit der Schottinnen und Schotten: Sie hat entschieden, dass Schottland beim Vereinigten Königreich bleibt. Hat am Ende die Angst gesiegt?

    Die Frage beantwortet Roland Sturm. Er ist Professor fur Politische Wissenschaft im deutschen Erlangen und forscht seit über 30 Jahren zu britischer Politik.

    Tina Herren

  • «Man hat den Seufzer von Premier Cameron fast gehört»

    Das Nein zur Unabhängigkeit Schottlands ist eine Niederlage für die Scottish National Party von Alex Salmond. Und ein Sieg für die Regierung von Premier David Cameron.

    Thomas Baecker ist Redaktor bei der BBC in London. Er sagt: In London herrsche grosse Erleichterung über das Ergebnis.

    Tina Herren

  • «Das Referendum hat Schottland politischer gemacht»

    Der Schotte Malcolm Pender, emeritierter Professor für Literaturwissenschaften, freut sich über den Ausgang der Abstimmung. Er lebt in Glasgow und war dort an der NO-Kampagne beteiligt.

    Anna Lemmenmeier

  • «Wenn der Föderalismus kommt, haben wir sogar mehr gewonnen»

    Der Schweizer Bruno Baumgärtner hat sich vor bald 20 Jahren in Schottland niedergelassen und ist heute pensioniert. Im Abstimmungskampf war er in einem lokalen Pro-Komitee aktiv und ist dementsprechend enttäuscht über das Nein.

    Urs Gilgen