Schweizer Filmpreis: CH-Spielfilme drehen auf

In einer grossen Gala-Show werden am Freitag Abend in Genf die Schweizer Filmpreise verliehen. Im Zentrum stehen einheimische Filmemacherinnen und Schauspieler. Ein spannender Filmjahrgang, in dem der Nachwuchs zum Sprung ansetzt.

Beiträge

  • CH-Spielfilme - weder bieder noch brav

    Oft wird dem Schweizer Spielfilm vorgeworfen, er sei bieder und brav. Die Nominationen dieses Jahr zeigen aber, dass es auch anders geht. In den Augen vieler Filmkritiker ist der Schweizer Spielfilm dieses Jahr brisant, mutig und deftig wie selten.

    Marco Jaggi

  • Ursina Lardi: «Mundart drehen ist wie Ferien»

    Die Bündner Schauspielerin Ursina Lardi ist nominiert als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle im Drama «Unter der Haut». Bereits letztes Jahr hat Ursina Lardi den Schweizer Filmpreis gewonnen - damals für den Film «Traumland».

    Neben ihren Film- und Fernsehrollen hat Lardi ein festes Engagement an der Berliner Schaubühne.

    Michael Sennhauser

  • Simon Jaquemet: «Man steht wie vor einer Wand»

    Ein Favorit bei den Schweizer Filmpreisen ist auch das Jugenddrama «Chrieg». Fünfmal ist «Chrieg» nämlich nominiert, unter anderem als «bester Film». Regisseur ist der 36-jährige Simon Jaquemet. «Chrieg» ist sein Kinodebüt und gleichzeitig sein Durchbruch zum erfolgreichen Filmemacher.

    Brigitte Häring

  • CH-Film hat es in den Kinos schwer

    Die glamouröse Filmpreis-Gala in Genf täuscht etwas darüber hinweg, dass es der Schweizer Film in den Kinos nach wie vor nicht einfach hat. Selten bleibt ein Schweizer Film länger als 14 Tage im Programm.

    Warum ist das so? Das Gespräch mit Felix Hächler, Mitbesitzer des Zürcher Filmverleihs Filmcoopi.

    David Vogel

Redaktion: Tina Herren