Schwerpunkt: Syrien im fünften Bürgerkriegsjahr

Der Krieg in Syrien ist im vergangenen März ins fünfte Jahr gegangen: Weit über 220'000 Tote hat er bisher gefordert und ungefähr zwölf Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

Gespräche über den gefährlichen Alltag von Kulturschaffenden in Syrien, über die Sorgen der Archäologen um die Kulturstätten in Syrien und über die Unterlagen für eine mögliche Anklage von Machthaber Assad.

Beiträge

  • Kunstschaffende in Syrien: «Natürlich haben wir Hoffnung»

    Unter dem Krieg in Syrien leiden auch die Künstlerinnen und Künstler des Landes. Viele von ihnen hatten vor vier Jahren die Revolution gegen das Assad-Regime unterstützt. Mit ihrer Kunst und ihrem freien Denken stehen sie ausserdem im Visier der Islamisten.

    Diejenigen Kunstschaffenden, die noch in Syrien geblieben sind, versuchten vor allem eines: zu überleben. Das sagt die Islamwissenschafterin und Übersetzerin Larissa Bender im Gespräch.

    Barbara Büttner

  • Bildersturm in Syrien: Archäologen wollen dagegen kämpfen

    In Syrien und Irak sind viele Kulturstätten in Gefahr: Der sogenannte Islamische Staat zerstört mit roher Gewalt die Relikte versunkener Hochkulturen.

    Mirko Novak, Archäologe an der Universität Bern, hat selbst in Syrien gegraben. Er wolle nicht nur zusehen, wie diese Kulturstätten zugrunde gehen.

    Andrea Christen

  • Steht Syriens Machthaber Assad vor einer Anklage?

    Internationale Ermittler haben Beweismaterial gegen Baschar al Assad gesammelt. Dabei handelt es sich um eine halbe Million Dokumente aus Gefängnissen und Polizeiwachen. So wollen die Ermittler Assad wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagen.

    Was steht in diesen Dokumenten und warum tauchen sie gerade jetzt auf? 

    Das Gespräch mit dem Syrien-Experten Daniel Gerlach.

    Marlen Oehler

Redaktion: Miriam Knecht