Sinkende Rüstungsausgaben - aber nicht überall

Die Rüstungsindustrie verzeichnet zum ersten Mal seit 17 Jahren sinkende Umsätze: 2011 ist weltweit 5 Prozent weniger für Waffen ausgegeben worden, schreibt das Friedenforschungsinstitut Sipri. Was auffällt: für Cyber-Waffen wird mehr ausgegeben, und China ist in der Sipri-Statistik nicht erfasst.

Beiträge

  • Cyberkrieg - der Krieg über Computer.

    «Grossmächte, aber auch Schwellenländer investieren»

    Trotz sinkender Rüstungsausgaben: im Bereich der Cyber-Kriegsführung haben die Investitionen zugenommen. Das Geld werde hauptsächlich für zusätzliches Personal ausgegeben, meint Sandro Gaycken. Er forscht im Bereich Cyber-Krieg an der Freien Universität Berlin.

    Urs Gilgen

  • Chinesische Militärparade in Peking zum 60. Jahrestag der Volksrepublik.

    «Chinesisches Militär unterliegt strikter Geheimhaltung»

    Die Sparprogramme in vielen Ländern lassen auch die Rüstungsausgaben schrumpfen. Amerikanische und europäische Rüstungskonzerne haben 2011 weniger Güter verkauft. Aus dem im wirtschaftlich boomenden China allerdings fehlen verlässliche Daten.

    Ruth Kirchner, ARD-Korrespondentin in Peking, sagt, warum es diese Daten nicht gibt.

    Susanne Schmugge

Autor/in: Urs Gilgen