Spöl: «Seitenbäche haben einen Teil der Fauna gerettet»

Eine Schlammlawine von 6 Kilometern Länge löschte Ende März das Leben der meisten Tiere im Engadiner Gebirgs-Bach Spöl aus. 10-Tausende Fische verendeten im kleinen Gewässer im Nationalpark - Schuld war ein Zwischenfall bei den Engadiner Kraftwerken.

Der Berner Geologe Christian Schluechter und der Nationalpark-Direktor Heinrich Haller (rechts) prüfen die Schlammablagerung im Spoel bei Zernez am 4. April 2013.
Bildlegende: Der Berner Geologe Christian Schluechter und der Nationalpark-Direktor Heinrich Haller (rechts) prüfen die Schlammablagerung im Spoel bei Zernez am 4. April 2013. keystone

Nun haben Experten untersucht, wie es dem Bach heute geht. Die Schäden seien verheerend, doch ein kleiner Teil der Tiere habe in Seitenbächen überlebt, sagt Hans Lozza, Sprecher des Nationalparks.

Autor/in: Stefanie Hablützel