«Steinbrück kann etwas – aber er hat ein Kommunikationsproblem»

Es sieht nicht gut aus für Peer Steinbrück, den Kanzlerkandidaten der deutschen SPD. Gut vier Monate vor der Bundestagswahl liegt er in Umfragen weit hinter Kanzlerin Angela Merkel. Nun hat Steinbrück seinen Mediensprecher gefeuert.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (rechts) mit dem Nachfolger von Mediensprecher Michael Donnermeyer: Rolf Kleine.
Bildlegende: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (rechts) mit dem Nachfolger von Mediensprecher Michael Donnermeyer: Rolf Kleine. keystone

Michael Donnermeyer soll für diverse Kommunikationspannen verantwortlich sein. So habe er beispielsweise nur zögerlich, zuweilen auch gar nicht auf Journalistenanfragen geantwortet.

Da werde der Mediensprecher zum Sündenbock für schwache Umfragewerte gemacht, sagt Deutschland-Korrespondent Casper Selg, allerdings nicht zu unrecht.

Autor/in: Barbara Büttner