Südsudan: Kein Optimismus - trotz Friedensgesprächen

Der jüngste Staat der Welt, der Südsudan, kommt nicht zur Ruhe. Seit Dezember herrscht Bürgerkrieg. Eine halbe Million Menschen sind auf der Flucht, viele leben in Flüchtlingslagern.

Mindestens 10'000 Personen sind ums Leben gekommen im Laufe des Machtkampfs zwischen Präsident Salva Kiir und seinem Widersacher, Vize-Präsident Riek Machar.

Die beiden Konfliktparteien treten seit Anfang Jahr immer wieder zu Friedensgesprächen an, haben auch schon mehrmals einen Waffenstillstand unterzeichnet, um ihn dann sofort wieder zu brechen. Derzeit läuft ein Ultimatum der internationalen Gemeinschaft: die beiden Kriegsparteien sollen sich einigen. Könnte es dieses Mal funktionieren? Afrikakorrespondent Patrik Wülser ist skeptisch.

Beiträge

  • Südsudan: Leben auf den Gräbern der Vorfahren

    Unter Jubel wurde vor drei Jahren in Juba im Südsudan der jüngste Staat der Welt geboren. Heute leidet die Bevölkerung unter Hunger und Kriegsverbrechen.

    Viele leben in UNO-Lagern unter misslichsten Bedingungen. Einige Hundert haben sich auf dem Friedhof in der Hauptstadt Juba niedergelassen.

    Patrik Wülser

Autor/in: Anna Lemmenmeier, Redaktion: Tina Herren