SVP-Initiative: Die Angst vor den Konsequenzen

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat dem freien Personenverkehr mit der EU also Grenzen gesetzt. Wie reagieren Verbände und Gruppierungen, welche von eben dieser Personenfreizügigkeit profitieren?

Beiträge

  • «45 Prozent der Mitarbeitenden stammt aus dem Ausland»

    Das «Ja» werde massive Auswirkungen auf die Hotelbranche haben, sagt Christoph Juen, CEO von Hotelleriesuisse.

    Barbara Widmer

  • «Wir erwarten unnötige Bürokratie»

    Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative werde die Situation für die Schweizer Spitäler schwierig, lässt der Spitalverband H+ verlauten.

    Das Schweizer Gesundheitswesen ist stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Man hoffe deshalb, dass die Einschränkungen flexibel gehandhabt werden, sagt Conrad Engeler von H+.

    Barbara Widmer

  • «Man wird sich genau überlegen, ob man investiert»

    Angst vor möglichen Konsequenzen hat auch die Maschinen- und Metallindustrie. Deren Verbandspräsident, Hans Hess, befürchtet nach der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative einen Rückgang der Investitionen.

    Barbara Widmer

  • «Wir müssen über einen EU-Beitritt reden»

    Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative werfe die Schweiz in Sachen Europa um 20 Jahre zurück - das sagt die «Neue Europäische Bewegung Schweiz», kurz NEBS. Ihr Ziel ist ein EU-Beitritt der Schweiz.

    Doch braucht es die NEBS jetzt überhaupt noch? Christa Markwalder, die Präsidentin der NEBS nimmt Stellung.

    Michael Bolliger

Autor/in: Salvador Atasoy