SVP-Ständeratskandidaten sind chancenlos

Gestern fand in den Kantonen Freiburg, Waadt und Genf der zweite Wahlgang für den Ständerat statt.

Leere Stühle im Stöckli
Bildlegende: Der starke Konkurrenzkampf im bürgerlichen Lager macht es fast unmöglich, dass sich die Bürgerlichen auf einen Kandidaten einigen. Vor allem SVP-Kandidaten, die stärker polarisieren, sind daher fast chancenlos. Keystone

In Genf wurden die beiden bisherigen Ständeräte von der SP und den Grünen wieder gewählt. Auch im Kanton Freiburg bleibt es beim Alten: SP-Präsident Christian Levrat schafft die Wiederwahl und die CVP verteidigt den Sitz von Urs Schwaller. Im Kanton Waadt dagegen gibt es eine Überraschung, da holt sich die FDP den Sitz des grünen Ständerats Luc Recordon.
In keinem der Kantone konnten sich die SVP-Kandidaten durchsetzen, trotz des guten Wahlergebnisses bei den Nationalratswahlen.
Der Politologe Georg Lutz erklärt, woran die SVP denn einmal mehr gescheitert sei.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Claudia Weber